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 Die Entwicklung des Umweltschutzes und der Biotope auf oder neben dem Fluggelände: 


Vorab einige wichtige Informationen, die wir als "kleiner Knigge" zum Verhalten auf der Vördere zusammengefasst haben:

  • Das Fluggelände darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.
  • Zum Schutz bodenbrütender Vogelarten (vor allem des bedrohten Rebhuhns), der Wildkaninchen und Hasen sollten Hunde sich nicht vom Halter entfernen oder – noch besser – angeleint bleiben.
  • Trotz vieler Trampelpfade: das Verbleiben auf den Hauptwegen schont die Energiereserven von Vögeln und anderen Tierarten.
  • Dass kein Müll auf dem Gelände entsorgt wird ist wohl selbstverständlich.
 
Bereits während der Zeit der amerikanischen Nutzung war das Fluggelände und die angrenzende Fläche der ehemaligen Deponie ein ökologisch interessantes Gebiet (Vördere). Durch die erschwerte Zugänglichkeit des Geländes (Militärisches Sperrgebiet + Armee Airfield) konnten sich Tiere und Pflanzen fast ungestört ansiedeln. Nach Abzug der amerikanischen Streitkräfte konzentrierte sich die eingeschränkte Zugänglichkeit (Flugsicherheit) nur noch auf das etwa 15 ha große Fluggelände. Der restliche Teil des Gebiets „Vördere“ und damit im Wesentlichen die Deponiefläche wurde zum Naherholungsgebiet und teilweise Freizeitpark. Dieses Gebiet wird heute neben Vögeln, Insekten, Reptilien, Hasen und Kaninchen auch von Spaziergängern, Reitern und Radfahrern genutzt.

ehemalige Bewirtschaftung des Geländes durch einen Schafhirten  Die Beweidung durch Schafe wurde um das Jahr 2000 aufgegeben
wohl das erste Biotop der "Wolfgangsee". Heute ausgetrocknet
Verbreitung des Hartriegels auf der Hochfläche

Mit Abzug der amerikanischen Streitkräfte in den Anfang 90er Jahren wurde auch das Interesse von Umwelt- Tier- und Artenschützern auf die Vördere gerichtet. Relativ früh erkannten alle Beteiligten, dass sich zwischen Fliegen und Umweltschutz Synergien ergeben, die genutzt werden konnten. 

Aus der ursprünglichen losen Kooperation mit dem Arbeitskreis Biotopvernetzung und dem Bürgerverein Kornwestheim entstand eine enge Zusammenarbeit aus welcher sich mehrere Biotope an den Grenzen des Fluggeländes, meist innerhalb der fast ungenutzten Sicherheitsstreifen, entwickelten. So sind heute auf dem Fluggelände drei Tümpel für Kröten und sonstige Amphibien untergebracht, deren Wasserzulauf über die Dächer der Flugzeughallen gespeist werden. Die Regelung der Wassermenge und die Prüfung der Wasserqualität übernimmt der Umweltschutz und die wesentlichen Pflegemaßnahmen wie z.B. die Mäharbeiten und Geländesicherung werden durch die Flieger durchgeführt.

 Dank an die Herren Gesierich und Dr. Fischer
für viele Bilder auf dieser Homepage!

 

Im Jahr 2011 kamen 2 große Schotterflächen für den Flußregenpfeiffer hinzu. Hierbei handelt es sich um eine Ausgleichsmaßnahme der Stadt Stuttgart (Umweltamt), für den bis dahin auf den Schotterflächen am Stuttgarter Hauptbahnhof brütenden Vogel. Ob die Flächen vom Flußregenpfeiffer angenommen und erkannt werden ist noch nicht nachgewiesen.



Neben der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville, dem Arbeitskreis Biotopvernetzung Mühlhausen / Zazenhausen engagiert sich auch der Nabu Stuttgart, der Nabu Kornwestheim und der Bürgerverein Kornwestheim auf der Vördere und kümmern sich um den Erhalt der Biotope und der im Stuttgarter Raum seltenen Freifläche. Größtes Problem ist derzeit die zunehmende Verbuschung der Fläche, insbesondere durch den Hartriegel.

Die Schotterflächen werden vom Grasbewuchs freigehalten.

Einige seltene Arten, die neben dem heimischen Tieren auf der Vördere leben oder durchreisen:

Waldohreulen im östlichen Teil unseres Geländes

Wiedehopfe auf der Landebahn der Segelflieger

 

Rebhuhn und Feldhase


Neue Behausung auf dem Flugplatz (20.03.2013)

Luxusappartement für den Wiedehopf

noch ohne Frontverkleidung

Unsere neueste Errungenschaft!
Vielen Dank an Claus Maier für den Bau
und Dr. Funk für die Beratung und die Tipps.

Gemeinsam soll zusammen mit der Stadt Stuttgart ein Pflegekonzept für die Vördere erarbeitet werden und die Vördere samt dem ehemaligen Deponiegelände, welches noch der Bundesanstalt für Immobilienfragen gehört, einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.

Zukunftsvisionen und Ideen sowie deren Umsetzung:


In Verbindung mit den auf der Vördere tätigen Umweltorganisationen wurden Ideen entwickelt, wie es auf dem Gelände sowohl für die Fauna und Flora, die Besucher und die Nutzer der Fläche weitergehen könnte. Oberstes Ziel ist es, durch verstärktes Anbieten von Hauptwegen Teile der Fläche von Publikumsverkehr zu entlasten, damit z.B. die Vogelbrut nicht gestört wird. Dies ist unseres Erachtens nur zu erreichen, indem man Hauptwege für Reiter und Spaziergänger entsprechend attraktiv gestaltet. So entstand die Idee des Höhenwegs entlang der Hangkante an der Südseite. Hier müsste ein Schotterweg angelegt werden, der den Ausblick über das Gelände und über die Hangkante hinaus zulässt. Gleichzeitig müssten Sichtachsen in die zwischenzeitlich dichte Verbuschung und Baumreihen an der Hangkante geschnitten werden.

Dadurch würde ein großes Areal zwischen Fluggelände und Hangkante der Tier- und Pflanzenwelt ungestört zur Verfügung stehen. Gleichzeitig könnte durch Bau von Aussichtsplattformen ein interessanter Weg für Zuschauer und Naturkundige entstehen.

Wichtig ist auch das Gesamtwegekonzept in Verbindung mit dem Musenbachtal im Auge zu behalten. Wenn der Hochweg nicht an das Wegesystem der Umgebung angeschlossen werden kann, würde er sinnlos werden.
 

Visionen:

Der folgende Flyer ist eine Gemeinschaftsproduktion des AK Biotopverbund Mühlhausen / Zazenhausen und der Flugbetriebsgemeinschaft. Es handelt sich allerdings noch um eine alte Version. An einer neuen Version in Zusammenarbeit auch mit dem Nabu Stuttgart und Nabu Kornwestheim wurde gearbeitet. Eine kleine Vorschau gibt es weiter unten.



Hier wurden versucht, Ideen für das Gesamtgebiet anzustoßen und umzusetzen. Teilweise sind einzelne Visionen wie die Hochlandrinderherden am Streuobstwiesenhang oder verschiedene Tümpel Realität geworden. Andere Themen wie der Panoramaweg scheitern an den derzeitigen Eigentumsverhältnissen und die Schafbeweidung wurde durch den Bauern aufgegeben.



Ansprechpartner für die Vördere - Natur-/Umweltschutz
                       Bürgerverein
                       Kornwestheim
Herr Gesierich Herr Dr. Tammler Herr Mathe Herr Allgaier



 
 Hier einige Informationen aus dem Vorentwurf des neuen Flyers (endgültige Version noch nicht digital verfügbar):






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