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Presse / Aktuelles
Tag der offenen Tür PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 15. Oktober 2012
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KornwestheimWenn Regen aufzieht, wird es im Tower eng

Von Kathrin Radic-Volpert, aktualisiert am 14.10.2012 um 19:42
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Ob im Tower oder auf der Startbahn – die Besucher konnten beim Tag der offenen Tür ganz nah ran. Foto:

Kornwestheim - Dicke dunkelblaue Flecken sind auf dem Computerbildschirm hoch oben im Tower des Pattonviller Flugplatzes zu sehen. Eilig wandern sie von West nach Ost direkt auf Kornwestheim zu und verkünden eines ganz sicher: Es wird regnen.

Der Niederschlagsradar erklärt, warum es am Sonntag auf der Start-und-Lande-Bahn des Pattonviller Flugplatzes nicht gerade vor Fliegern wimmelt. Umso voller ist es dafür im Tower. Immer wieder schlängeln sich Kinder und Eltern die enge Treppe nach oben, um am Tag der offenen Tür einen Blick hinunter auf die Flugbahn und auf die beeindruckende Aussicht Richtung Stuttgart werfen zu können.

Als Flugprofi steht Markus Halber, Mitglied der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville, bereit. Er beantwortet Fragen und erklärt an diesem Tag wohl an die 100-mal, wie der Tower funktioniert. „Hier in Pattonville haben wir einen sogenannten unkontrollierten Flugbetrieb“, berichtete er. Das heißt, dass jeder Pilot selbst verantwortlich ist und für sich entscheiden muss, ob er starten möchte. In einem Flugbuch werden alle Starts und Landungen genau vermerkt. Am Wochenende wird von einem Vereinsmitglied der Regenradar gecheckt und der Kontakt zu den Piloten über ein Funkgerät gehalten. Die Zahl der Motorflugstarts ist begrenzt auf 30 pro Tag, unter der Woche starten in der Regel zwischen vier und fünf Flieger am Tag – bei schönem Wetter am Wochenende können es schon einmal deutlich mehr sein. „Geflogen wird hier von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang“, erklärt Halber. Über die Mittagszeit werde aus Lärmschutzgründen eine Pause eingelegt.

„Woher wissen die Flieger denn, ob sie gerade starten können?“, will ein kleiner Tower-Besucher wissen. „Im Gegensatz zur Straße hat man in der Luft auch nach oben hin Platz“, erklärt Markus Halber. „Wer uns in die Quere kommen könnte, sind Flieger vom Stuttgarter Flughafen. Und die fliegen einfach deutlich höher, da fliegen wir mit unseren Maschinen einfach darunter.“ Priorität bei den Starts hat natürlich der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht, der in Pattonville stationiert ist. Auch die Starts und Landungen von Christoph 51 werden im Flugbuch im Tower festgehalten. Erstmals hatte am Sonntag die Flugbetriebsgemeinschaft gemeinsam mit dem Arbeitskreis Biotopverbund Mühlhausen/Zazenhausen zum Tag der offenen Tür auf den Flugplatz eingeladen. „Wir freuen uns, wenn sich die Gäste zu uns auf den Platz wagen“, sagt Markus Halber. Zu sehen gab es dort auch eine ganze Menge: Den ganzen Tag über konnte der Flugplatz besichtigt und der Rettungshubschrauber aus der Nähe inspiziert werden. Wer ein Flugzeug ganz hautnah sehen wollte, durfte auch mal in einem Cockpit Platz nehmen. Natürlich war auch für Essen und Trinken gesorgt – so konnten sich die Besucher während des nächsten Regenschauers im Vereinsheim mit Glühwein aufwärmen und leckere Waffeln verspeisen, bevor es weiter zur nächsten Besichtigung ging.

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Pressemitteilung 25.07.2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Frank Lehmann   
Donnerstag, 26. Juli 2012


Pressemitteilung 25.07.2012

Erdarbeiten am Sonderlandeplatz Pattonville

Seit Anfang Juni 2012 finden Erdarbeiten auf der südwestlichen Seite des Sonderlandeplatzes Pattonville statt. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen einer Baugenehmigung der Landeshauptstadt Stuttgart im Anschluss an die Einrichtung eines Flussregenpfeifferbiotops auf der Südseite des Fluggeländes im Sicherheitsstreifen der Segelflugbetriebsflächen.
Es handelt sich um eine Geländenivellierung für die Aufstellung von Segelflugzeugen. Zweck ist die Begradigung der Segelfluglandebahn (Grasbahn) und die Schaffung von Ersatz für durch die Biotopflächen entfallenen Segelflugnutzflächen. Als beabsichtigte Synergie – als Auflage in der Baugenehmigung - ergibt sich eine Südböschung am Rande des Flugplatzes, der neuen Lebensraum ....

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Nach Pattonville fliegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Krauss   
Montag, 21. Mai 2012

http://www.simflight.de/
Nach Pattonville fliegen

FS2004-Piloten kennen den Flugplatz Pattonville vielleicht bereits. Jetzt können auch FSX-Piloten den Flugplatz nahe Kornwestheim in Baden-Württemberg anfliegen. Joe Herwig hat die Szenerie als Freeware veröffentlicht; sie basiert auf Luftbildtexturen und beinhaltet alle Gebäude des “Sonderlandeplatzes Pattonville”, der seit 2009 auch Heimat des Rettungshubschraubers Christoph 51 ist. Den Download gibt es hier.

Der oben stehende Screenshot zeigt die Einbindung der Szenerie in die VFR Germany Szenerie-Reihe von Aerosoft, die übrigens nicht für die korrekte Darstellung der Pattonville-Szenerie im FSX benötigt wird.

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Neue Hompage EDTQ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 11. Oktober 2010
Seit 11.10.2010 ist nun endlich die neue Homepage der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville e.V. online.


Für Mitglieder aller FBG-Vereine gibt es einen internen Infobereich der über eine Anmeldung erreichbar ist. Das Anmeldeverfahren wurde über die Vereinsvorstände per Mail verteilt. Wer dieses Anmeldeverfahren nicht bekommen hat oder die Anmeldung nicht funktioniert kann sich auch gerne per Mail
- Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können -
informieren.

Der interne Mitgliederbereich verfügt jetzt über
-interne News
-Downloads
-PPR Infos
-Flugleiterkalender
-Forum
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Towerdachsanierung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 28. September 2010
Aktuell wird das Towerdach saniert - die Arbeiten sollen bis 23.10.2010 abgeschlossen sein.

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Auf Frequenz 123,650 meldet sich Tower Pattonville PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 17. September 2010
Sommerrätsel 6 Gesucht war zum Abschluss der Sommerserie der Fluglotsenposten auf dem Flugplatz. Von Birgit Kiefer

Wolfgang Winkler muss weit ausholen, wenn er erklären soll, wie es sein kann, dass er als Fluglotse im Flugtower in Pattonville arbeitet. Fluglotsen - das sind doch die, die auf Flughäfen dafür sorgen, dass der Luftverkehr sicher und flüssig läuft, denkt der Normalbürger. Ein verantwortungsvoller Posten. Ein hartes Auswahlverfahren und mehrere Jahre Ausbildung an der Flugsicherungsakademie haben diese Frauen und Männer hinter sich. Wie kann da Wolfgang Winkler einfach mal so am Wochenende auf diesem grauen Bürostuhl im Pattonviller Tower Platz nehmen und über Funk Flugzeuge starten und landen lassen? Als Hobby-Fluglotse sozusagen.

Das Geheimnis liegt in einer amtsdeutschen Bezeichnung, die im Luftverkehrsrecht zu finden ist. "Wir sind hier auf einem Sonderlandeplatz", führt Winkler, Flugbetriebsleiter der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville, geduldig aus. Ein Sonderlandeplatz unterscheidet sich von drei anderen Flugplatzformen, die jeweils ihre eigenen Regeln haben: dem Verkehrslandeplatz, dem Verkehrsflughafen und dem Sonderflughafen. Die Pattonviller Flugplatz-Variante unterliegt keiner Betriebspflicht, steht also nicht prinzipiell zu bestimmten Zeiten für den Flugverkehr bereit und hat eine beschränkte Genehmigung. Der Platz darf nur vom Betreiber und nur auf Anfrage von Dritten benutzt werden. Auf solchen Plätzen wird auf Sicht geflogen - und der Fluglotse ist eigentlich der Flugleiter. Diesen Job darf jeder machen, der selbst die Pilotenlizenz hat und das Funksprechzeugnis erworben hat. So kommen Winkler und rund 50 andere Flieger auf den grauen Bürostuhl im Tower.

Winkler wird in seinen Ausführungen von Zeit zu Zeit unterbrochen. Es quietscht und knackt und rauscht im Funkgerät und es meldet sich zum Beispiel "C51", der mitteilt, dass es noch "1700 Fuß zur Landung" seien. "Das ist der Rettungshubschrauber Christoph 51, der hier nebenan stationiert ist", erläutert der Flugbetriebsleiter. Der Pilot gebe einfach eine Blindmeldung heraus, das heißt, er teile mit, wo er sich befinde. Jeder in einem bestimmten Korridor sich befindende Flieger und der Tower, die auf der Frequenz 123,650 mithören, wäre somit informiert. Ist niemand da - auch okay. Hat Winkler irgendwelche interessanten Informationen für den Piloten am Himmel oder auf der Startbahn parat, greift er selbst zum Funkgerät und sagt ein paar knappe Sätze.

Der Fluglotse im Pattonviller Tower gibt Verkehrsinformationen wie jene, dass zum Beispiel noch ein weiteres Flugzeug im Anflug ist. Ein Windsack in Sichtweite, ein Windmesser auf dem Dach, eine Wetterstation auf dem Schreibtisch und der Blick ins Internet geben Winkler und seinen Kollegen die nötigen Informationen, um Piloten auf dem Laufenden über Wetterkapriolen zu halten. "Wir informieren auch über irgendwelche Hindernisse oder wenn es Verschmutzungen auf der Startbahn gibt", erklärt Winkler. Für die Verkehrsabwicklung seien aber die Piloten prinzipiell selbst zuständig, da liegt der Unterschied zum richtigen Fluglotsen.

Über die Wendeltreppe steigen zwei junge Leute in die Kanzel zu Winkler hinauf. Sie kommen aus Coburg und machen in Pattonville Station. Beim Flugbetriebsleiter zahlen sie für die Übernachtung und die Landegebühren. Ihre Daten trägt er ins Hauptflugbuch ein - Kennzeichen, Personenzahl, Abflug- und Zielort sowie Zeit. So lässt sich auch die Zahl der Flugbewegungen genau im Blick behalten. "Damit können wir auch belegen, dass wir uns an die vorgegebene Zahl der Flugbewegungen halten - wegen der Nachbarn", sagt Winkler.

Für alles, was sich aktuell am Himmel tut, stehen zwei Ferngläser zwischen dem Funkgerät, Telefonen und Computer. Immer wieder späht Wolfgang Winkler durch eines der ihn rundum umgebenden Fenster. Dann bleibt er noch eine Weile auf dem Posten, bevor er sich in den Feierabend verabschiedet. Wer jetzt noch auf Frequenz 123,650 funkt, bekommt keine Antwort vom Tower mehr.

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Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Änderungsgenehmigung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 25. Juli 2009


 

 

RP Stuttgart

Erhöhung der bisher genehmigten 32 Luftfahrzeuge um einen medizinischen Hubschrauber (Christoph 51)


Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen die Änderungsgenehmigung zum Betrieb des Sonderlandeplatzes Pattonville, Ludwigsburg, erlassen. Zugleich wurde die Genehmigung zur Anpassung an das geltende Recht genutzt. Die aktuell erlassene Genehmigung ersetzt die bestehende Genehmigung aus dem Jahre 2003 und gilt fortan unbefristet. Zudem wurde die rechtliche Grundlage für die Stationierung des für den medizinischen Einsatz wichtigen Rettungshubschraubers "Christoph 51" in Pattonville geschaffen.

Die Änderungen der bestehenden Genehmigung tragen im wesentlichen den zusätzlichen Aufgaben als Rettungslandeplatz und den aktuellen Entwicklungen im Flugsport hin zum Leichtflugzeug Rechnung. Mit der genehmigten Stationierung des Rettungshubschraubers wurde die bisherige Gesamtzahl motorgetriebener Luftfahrzeuge um ein weiteres von 32 auf maximal 33 erhöht.

Der Einsatz des Rettungshubschraubers ist uneingeschränkt erforderlich. Deshalb wurde er von den Beschränkungen der bisher genehmigten Betriebszeiten für motorbetriebene Luftfahrzeuge ausgenommen. Jedoch gelten für den Betrieb des Hubschraubers in der Regel folgende Einschränkungen: bei Rettungs- und Verlegungseinsätzen darf zur Nachtzeit (22:00 - 06:00 Uhr) nur 1 Landung stattfinden. Nachtflüge sind jedoch nur zulässig, wenn Sie aus medizinischen Gründen unaufschiebbar oder nicht planbar sind. Die Zahl der Flugbewegungen des Rettungshubschraubers wird auf maximal 2.400 pro Jahr festgelegt.

Die Betriebsgemeinschaft hat, wie in der alten Genehmigung, die Möglichkeit, unter Einhaltung dieser Maximalzahl die Anzahl der stationierten Flugfahrzeuge je nach Bedarf anzupassen. Dabei können Motorflugzeuge, Motorsegler und Segelflugzeuge sowie jetzt zusätzlich auch die neu beantragten Ultraleicht-Flugzeuge auf dem Flugplatz landen. Die Anzahl der stationierten Motorflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge darf zusammen addiert 32 nicht überschreiten.

Insgesamt gingen während des Verfahrens rund 140 Einwendungen privat Betroffener ein. 13 Träger öffentlicher Belange nahmen Stellung zu dem Vorhaben.
Schwerpunkt der Einwendungen war die Sorge, dass durch die angepasste Genehmigung des Sonderlandeplatzes die Flugbewegungen deutlich zunehmen und damit die Schall- und Schadstoffbelastung der Anwohner und der umliegenden Kommunen stark zunehmen werde.

Die Genehmigung nebst Anlagen wird in der Zeit vom Montag, 24. November, bis einschließlich Montag, 08. Dezember 2008, in den Kommunen Stuttgart, Kornwestheim, Remseck und Ludwigsburg öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt.


Hinweise für die Medien:
[...]
Die Genehmigung gilt mit dem Ende der Auslegungsfrist, also mit Ablauf des 08. Dezember 2008, allen Betroffenen sowie gegenüber denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, als zugestellt. Gegenüber den Beteiligten und Einwendern, denen die Genehmigung individuell zugestellt wird, hat die Auslegung keinen Einfluss auf den Lauf der Rechtsmittelfrist.
[...]


Link zur original Pressemitteilung des RP

 

[Pressemitteilung Regierungspräsidium Stuttgart, 28.10.2008]

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Verbesserte Notfallversorgung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 8. Mai 2009


Verbesserte Notfallversorgung

Es wird gewerkelt auf dem Flugplatz in Pattonville: Von Herbst an soll dort der Rettungshubschrauber „Christoph 51“ der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) stationiert werden. Bei der gestrigen Grundsteinlegung für den Hangar wurde auch an die Kritiker appelliert.

Wie berichtet, landet und startet „Christoph 51“ bald nicht mehr in Stuttgart, sondern in Pattonville. Gründe für den Umzug sind das gestiegene Flugaufkommen am Flughafen und die damit veränderten Einsatzbedingungen für die DRF sowie die dortigen verschärften Sicherheitsauflagen: Die Kontrollen für Personal und Ausrüstung kosten viel Zeit. „Es war deswegen schwer, so zu arbeiten, wie es sich für die DRF eigentlich gehört“, sagte Steffen Lutz, Vorstand der DRF-Luftrettung.
„Wir bieten in Pattonville bessere Rahmenbedingungen“, war Landrat Dr. Rainer Haas überzeugt. Auch für den Landkreis habe es Vorteile: „Die Rettungszeiten werden verbessert, vor allem im nördlichen Teil.“ Nicht nur Einwohner und Verkehrsteilnehmer profitierten im Notfall davon, sondern auch alle Patienten. Der Rettungshubschrauber wird für den schonenden Transport zwischen Kliniken eingesetzt und befördert Notärzte im Notfall schnell zum jeweiligen Unglücksort.
Zwar funktioniere die Versorgung mit dem ASB und DRK bereits sehr gut, sagte Haas, aber um diese zu erhalten und weiter auszubauen, werde der Hubschrauber bedeutend beitragen.

Haas kam auch auf die Kritiker der Stationierung zu sprechen. Wie berichtet, regte sich Widerstand gegen die Ansiedlung, weil zusätzlicher Hubschrauber-Verkehr befürchtet wird. Haas hoffe, dass es gelinge, die Kritiker von der Notwendigkeit der Stationierung zu überzeugen. Auch Bernd-Marcel Löffler, Bezirksbürgermeister von Stuttgart-Mühlhausen und gebürtiger Kornwestheimer, betonte, dass jeder über die Stationierung froh sein solle: „Über die Fliegerei als Hobby kann man geteilter Meinung sein, über die Fliegerei zum Wohl der Menschheit nicht.“ Die Überlegung, ob die DRF ihren Rettungshubschrauber nach Pattonville umsiedelt, gibt es seit 2006. „Wir hatten stets das Gefühl, hier willkommen zu sein“, sagte Lutz. Wolfgang Winkler, Vorstandssprecher der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville, erklärte, das Anliegen sei kritisch geprüft worden und nun „freuen wir uns darauf, wenn der Betrieb aufgenommen wird“.

Dass der Rettungshubschrauber nach Pattonville kommt, ist vor allem zwei Männern zu verdanken: Professor Götz Geldner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie des Klinikums Ludwigsburg, und Dr. Thomas Vögele, Chefarzt im Krankenhaus Bietigheim und leitender Notarzt im Landkreis. „Viele Teile des Landkreises werden besser versorgt, genau wie der Rems-Murr-Kreis sowie Schwäbisch Hall und Hohenlohe, die neu hinzukommen“, sagte Geldner.

„Christoph 51“ wird täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit sein. Zur Besatzung gehören zwei Piloten, acht Rettungsassistenten und 24 Notärzte aus den Kliniken der Region. Im vergangenen Jahr gab es 897 Einsätze.

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Rettungsflugwacht baut auf Pattonville PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 7. Mai 2009

Stuttgarter Nachrichten Online berichtet über die Stationierung des Rettungshubschraubers in Pattonville, 05. Mai 2009


Kornwestheim - Christoph 51 hebt künftig vom Flugplatz in Pattonville ab. Der bisher am Stuttgarter Flughafen stationierte Helikopter der DRF-Luftrettung zieht im Oktober in den Kreis Ludwigsburg. Am Montag wurde auf dem Flugplatz der Grundstein für den Hubschrauber-Hangar gelegt.

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Pressemitteilung vom 21. September 2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Winkler   
Montag, 22. September 2008

Pressemitteilung vom 21. September 2008

Tragischer Fallschirmspringerabsturz

Das diesjährige Fliegerfest am 20. und 21. September 2008 auf dem Flugplatz Pattonville wurde leider von einem tragischen Unfall überschattet.

Bei einem Schauspringen einer Gruppe externer Fallschirmspringer aus Schwäbisch Hall stürzte einer der Teilnehmer in größerer Entfernung vom Flugplatz, im nördlich gelegenen Ortsteil Pattonville, kurz vor 15.00 Uhr tödlich ab. Nach Augenzeugenberichten gab es bereits Probleme unmittelbar nach Öffnen des Hauptfallschirmes. Wegen der genauen Unfallursache und des Ablaufes des Sprunges wird das Ergebnis der offiziellen Unfalluntersuchung durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) abzuwarten sein. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des tödlich verunglückten Fliegerkameraden.

Vom Veranstalter des Flugplatzfestes, des Luftsportvereins Hohenasperg, wurde die Veranstaltung nach dem Unglücksfall sofort abgebrochen.

Das herbstliche Fliegerfest am Flugplatz Pattonville zieht regelmäßig viele Besucher und Schaulustige von Nah und Fern an. Über all die Jahrzehnte hinweg gab es bislang keinerlei Unglücksfälle. Fallschirmspringen gehört auch nicht zu den Luftsportarten, die in Pattonville normalerweise stattfinden. Von den auf dem Flugplatz Pattonville beheimateten sechs Luftsportvereinen wird ausschließlich Segel- und Motorflug betrieben.

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Pressemitteilung vom 30. Januar 2008: PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Winkler   
Mittwoch, 30. Januar 2008


Keine Verlagerung von Flugzeugen nach Pattonville


In der Tagespresse wurde bei der Berichterstattung über den Ausbau des Stuttgarter Flughafens auch die Möglichkeit einer Verlagerung von Kleinflugzeugen von Echterdingen nach Pattonville erwähnt.

Hierzu nehmen wir wie folgt Stellung:

Eine Verlagerung von Flugzeugen vom Flughafen Stuttgart nach Pattonville ist nicht geplant:

1. Die Anzahl an stationierten Luftfahrzeugen ist gemäß unserer luftrechtlichen Betriebsgenehmigung - in der angestrebten neuen Fassung - beschränkt auf 26 Motorflugzeuge, 6 Motorsegler / Ultraleichtflugzeuge und 1 Rettungshubschrauber.

2. Die Anzahl an zulässigen Landungen pro Tag für Motorflugzeuge ist beschränkt auf 26 für die in Pattonville stationierten Motorflugzeuge plus 4 für Gäste.

3. Die Länge der Start- und Landebahn ist mit 672 Metern nur geeignet für Leichtflugzeuge. Ein Vereinsflugbetrieb im bisherigen Umfang ist hiermit problemlos, der Betrieb von größeren Luftfahrzeugen dagegen erst gar nicht möglich.

4. Der bestehende Status ist die Grundlage aller Vereinbarungen mit unseren Anliegergemeinden. Eine Veränderung oder Ausweitung wird von der Flugbetriebsgemeinschaft nicht angestrebt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Vorstand der Flugbetriebsgemeinschaft Pattonville e.V. gerne zur Verfügung.

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